Stadt Eingang, Monheim

Gestaltung der Uferpromenade

Die Rheinpromenade Monheim weist zwischen dem bereits umgesetzten Anschluss im Norden und dem Rheinuferpark ein Gebiet auf, welches einen der wichtigsten Zugangspunkte zur Stadt markiert. Die historische Marienkapelle als Wahrzeichen des Uferweges und der sich anschmiegende alte Häuserbestand, bilden ein typisches Anger-Ensemble aus. Markant am Kreuzungspunkt steht das Shell Hochhaus in einer exponierten Lage. Ein Übergang zum Rhein wird durch die trennende Infrastruktur der Straßen verhindert. Im Zuge der Entwicklung eines Stadteinganges wird die Verkehrsführung geändert und mit neuen städtebaulichen Ergänzungen eine räumliche Zäsur geschaffen, die es schafft das Umfeld zu binden und dem Stadteingang eine Adresse zu geben, durch die die Kriescher Strasse, als wichtige Zentrumsachse ihren städtebaulichen Abschluss erhält.

Der Entwurf greift die Besonderheiten des Ortes auf und verbindet diese mit der Spange aus Stadteingangsplatz und Kapellenanger. Das Hochhaus wird zu einer attraktiven Mitte ausgebildet. Während fließend um das Bauwerk sich der Eingangsplatz mit seinen Plattenbelag und der Kapellenanger in gemischter Platten- und Pflasteroberfläche zu einem Teppich verschmelzen, fasst eine umlaufende Sitzkante den inneren Kern. Durch die Ausbildung einer Rasenfläche mit locker überstanden Laubbäumen, wird sie zum neuen Identifikationspunkt. Während sich der neue Eingangsplatz als offener Platz darstellt, wird der Bereich um die Kapelle behutsam als intimerer Stadtraum entwickelt. Die einschnürende Situation wird durch die Freistellung Kapelle gelöst und die begrenzende Stützmauer zur Straße versetzt. Rampenplätze mit Stufen und Bäumen geben diesem Vorplatz einen neuen wertigen Vorbereich und bilden eine Nord- Süd- Verbindung. Durch die Fortführung der Spange, unter Integration der Rheinuferstraße wird die Promenade Teil des Stadteinganges. Der neue Fähranleger wird als auskragender Ausleger ausgebildet, welcher sich über den Uferweg auf den Rhein hinaus schiebt und Attraktion und Aufenthaltsort wird.

Bauherr

Stadt Monheim

Verfahren

Direktbeauftragung

Zeitpuntkt

2014

Gesamtfläche Realisierung

13.250 m²