Coburger Straße, Lichtenfels

Stadt weiter entwickeln

Mit Umgestaltung der Coburger Straße beginnt für Lichtenfels eine weitere Etappe in der Stadtentwicklung. Im Sinne einer einheitlichen Stadtgestaltung werden Materialien und Bauweisen aufgegriffen und an der Coburger Straße stadtauswärts fortgeführt. Die Fahrbahn wird asphaltiert und beidseitig durch Rinnen aus Granit-Großsteinpflaster gefasst. Eine weitere Pflasterzeile schafft als abgesenkte Homburger Kante die barrierefreundliche Abgrenzung zu den benachbarten Gehwegen. Diese erhalten einen Plattenbelag aus Granit, der sich konsequent bis an die Fassaden erstreckt. An der Badstraße sowie an der Einmündung Mainau weitet sich der Gehweg auf. Hier entstehen kleine Platzsituationen, die durch Baumsolitäre akzentuiert werden.

Der Umbau der Bahnunterführung führt zu einer Vereinfachung der stadträumlichen und der verkehrlichen Situation. Die Fahrbahn wird zugunsten der Gehwegbreiten zu einer Spur verjüngt. Die Verkehrsführung erfolgt mit einer wechselseitigen Lichtsignalanlage. Darüber hinaus ändert sich in diesem Bereich der Fahrbahnbelag. Der Wechsel von Asphalt zu Natursteinpflaster zwischen den beiden Haltezonen unterstützt die Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit und erhöht die Aufmerksamkeit der Fahrzeugführer.
Das Tunnelbauwerk wird zukünftig zu einem neuen Merkzeichen für die Stadt. Die Wand- und Deckenflächen der Unterführung werden mit einem Stahlgeflecht verkleidet in dem langgezogene Lichtlinien integriert werden. Ein neues Erscheinungsbild im Kontext des Leitsystems und der Gestaltung der Stadtmöblierung.

Bauherr

Stadt Lichtenfels

Verfahren

Freiraumplanerischer und
städtebaulicher Realisierungswettbewerb

Gesamtfläche Realisierung

10.400m²

Bauzeit

2014-2015