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Besucherzentrum am Ruhestein

Als Leitidee des Entwurfs dient das expressive Bild eines naturbelassenen
Waldbodens bzw. die Struktur geknickter Bäume im
naturbelassenen Nationalpark Schwarzwald. Das geforderte Raumprogramm wird nach Nutzungsbereichen gegliedert und in länglichen Baukörpern
zusammengefasst, deren Proportion und Materialität an
Baumstämme erinnern sollen.
Passend zum Thema Urwald, dessen wesentliches Kennzeichen
das Totholz ist, werden die einzelnen Gebäudeteile scheinbar
willkürlich übereinander gestapelt. Es entsteht eine Figur, die sich
in das Waldgefüge eingliedert - die Gebäudeteile platz-ieren sich
zwischen den Bestandsbäumen.

Städtebauliches Konzept
Das neue Besucher- und Informationszentrum liegt im südlichen
Planungsgebiet, die Verwaltung wird durch Erweiterung des
bestehenden "Naturparkhauses" im Planungsgebiet Nord nachgewiesen.
Das Besucherzentrum verläuft an der Nordseite des
südlichen Planungsgebiets als zweigeschossiger, gestreckter
Baukörper im Mindestabstand von 20m parallel zur Straße.
Nach Süden bildet die Hangkante der Bestands-Plateaufläche die
Gebäudekante des Besucherzentrums. Der nach Osten orientierte
Wechselausstellungsbereich verzahnt sich mit dem Baumbestand
und staffelt sich in der Höhe entsprechend des Hangverlaufs.
Der quer verlaufende Skywalk mit dem schrägen Aussichtsturm
ragt als "Eyecatcher" aus dem Baumbestand heraus.


Die Positionierung des Museums auf dem südlichen Planungsgebiet
erlaubt eine einfache verkehrliche Anbindung und
Andienung an die bestehenden Verkehrsanlagen. Während sich
der Vorplatz als offene Situation darstellt, werden Stellplätze und
Zufahrten in eine waldähnliche Anlage mit locker stehenden
Baumsorten integriert. Im Westen wird der große Besucherparkplatz
durch die bestehende Nebenstraße erschlossen, während
im Osten der weniger frequentierte Angestelltenplarkplatz direkt
an die Landstrasse anbindet.
Mittels einer Verkehrsinsel und Zebrastreifen verbinden sich der
Museumsplatz im Süden und das nördliche Verwaltungsareal
entlang einer markanten städtebaulichen Achse und lenken die
Fussgängerquerungen.