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Stadtmitte West Bergisch-Gladbach

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Stadtmitte West Stadt Bergisch-Gladbach

Ausgehend vom Konrad-Adenauer-Platz, als zentraler Stadt- und Marktplatz Bergisch Gladbachs, verläuft die Hauptstraße in westlicher und östlicher Richtung. Als städtisches „Rückgrat“ hat sie eine einheitliche Gestaltung erhalten und verknüpft heute die innerstädtischen Quartiere. Die Gestaltung des Bodenbelages ist analog der übergeordneten, inneren Stadtentwicklung erfolgt. Eine von außen umlaufende Vorzone rahmt den Belag der Kernzone. Mittig eingelegt in diese Flächenkonzeption ist das spezielle Rinnensystem in Form eines Blindenleitstreifens. Dieses Gestaltungsprinzip setzt sich in den angrenzenden Seitenstraßen konsequent von innen bis an die äußeren Grenzen des Zentrums fort. Die Verzweigung der heute linear geführten Fußgängerzone legt sowohl den innerstädtischen Kernbereich als auch dessen Grenzen fest. An diesen Grenzen - gleichsam die Endpunkte der Fußgängerzone - definiert die platzartig erweiterte Vorzone den Belag des Stadteingangs.

Mit dem Ausbau der Fußgängerzone entlang der Johann-Wilhelm Lindlar-Straße ist es gelungen, die S-Bahnstation zu einem innerstädtischen Haltepunkt zu entwickeln. Der Vorplatz wurde konsequent in das Gesamtensemble integriert und die bisher trennende Stationsstraße in die Gestaltung mit einbezogen. Das Baumkarree aus verschiedenen Ahornarten und Tulpenbäumen markiert hier den neuen Ankommenspunkt in der Fußgängerzone. Sitzgelegenheiten und Brunnen in der gefassten, wassergebundenen Fläche bilden einen begehrten Treffpunkt aus. Von hier ergeben sich Blickbeziehungen sowohl in die Fußgängerzone hinein, als auch zu den beiden neugeschaffenen Einstiegsorten - Driescher Kreuz und den historischen Kalköfen COX.

In direkter Nachbarschaft zum Konrad-Adenauer-Platz besitzt der Garten der Villa Zander eine stadträumliche Bedeutung die es zu stärken gilt. Der Garten wird zur Stadt hin geöffnet: der Entwurf sieht anstelle der heutigen Einfriedungsmauer eine umlaufende Sitzkante aus Naturstein vor. Die östliche Gartengrenze wird begradigt und die Villa mit der Frontseite an den neu entstehenden Platzraum herangeführt. Der Garten selbst wird durch offene Rasenflächen und Baumbestand charakterisiert.

Mit der Offenlegung der Strunde erhält der Forumspark eine neue stadträumliche Bedeutung. Die Parkfläche wird erweitert und grenzt zukünftig an den rückwärtigen Garten der Villa Zander an. Durch diesen „Lückenschluss“ kann der Flusslauf auf langer Strecke ungestört durch die Parkanlage verlaufen. Spielangebote im Kontext der Strunde bieten sich den Stadtbewohnern als Aufenthalts -und neue Nutzungsoptionen an.

Projektbeteiligte