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Fußgängerzone Augsburg

Hauptstrasse Markt Erlbach

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Quartiersplatz ENKA-Areal Kelsterbach
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Fussgängerzone Augsburg

Anna- und Philippine-Welser-Straße markieren als historische Nord-Süd-Verbindungen immer noch das Zentrum der Altstadt, doch mit ihrer Ausbildung als Fußgängerzone wurden die Übergänge von Straße und Platz fliesend. Öffentlicher und privater Raum sind durch zahlreiche Gassen und Passagen verwoben. In der entwurflichen Analyse lassen sich die Bausteine des öffentlichen Raumes – Ort, Straße und Platz - in die drei Grundformen Punkt, Linie und Fläche übersetzen.
Punkt und Linie - das Rinnensystem
Die Gliederung des Straßenquerschnittes erfolgt von innen nach Außen: gleichsam das Rückgrat bildet eine mittige Entwässerungsrinne aus Naturstein. Rinnenanfang und –ende markieren den jeweiligen Straßenabschnitt. Aus einem funktionalen Entwässerungsband wird ein wiederkehrendes, lineares Gestaltungselement.
Entlang der Gebäudesockel zeichnet sich beidseitig eine 1 m breite Vorzone ab. Das Material zieht sich auch in die Passagen und Eingangsbereiche hinein. Es beschreibt gleichzeitig eine optische Grenze zwischen halbprivaten und öffentlichem Raum.
Entlang dieser Stadtlinien trifft der Passant immer wieder auf eingelassene Bodenplatten aus Bronze. Diese setzen den Anfang und das Ende der Rinnen sowie die Verbindungen zu angrenzenden Gassen und Passagen. Als sogenannte Stadtmarken bilden Sie ein wiederkehrendes Element und Erkennungsmerkmal.
Fläche - die Stadtpodeste
Neben den Rinnen und Stadtmarken bilden sogenannte „Stadtpodeste“ ein wiederkehrendes Gestaltungselement. Es handelt sich um Flächen innerhalb des Belages, die - gleich einer Bühne - durch eine Stufe vom übrigen Niveau abgesetzt werden. Die Podeste markieren besondere Orte und Plätze im Stadtgefüge. Sie ähneln sich in der Form - sind in ihrer Funktion aber je nach Standort ausgebildet. Das Stadtpodest gleicht einem städtischen Laufsteg, einen Denkmalsockel oder einer grosszügigen Zugangsrampe.