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Marktplatz Meppen

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Marktplatz Meppen

Mit dem Rathausgebäude im südlichen Teil des Marktplatzes besitzt Meppen ein unverkennbares Zentrum.
Ein spezifischer Ort der Stadt und Identifizierungspunkt ihrer Einwohner. Durch die trichterförmige Platzfigur entsteht im nördlichen Teil ein räumliches Pendant, was durch die Überfrachtung der Platzfläche heute allerdings kaum zum Ausdruck kommt. Anstelle der Baumpflanzungen sieht der Entwurf die Platzierung des Windthorstdenkmal an historischer Stelle vor. Es ist eine Würdigung der prominenten historischen Persönlichkeit Meppens und zugleich eine inhaltliche Besetzung im Zusammenhang mit dem Rathaus der Stadt.
Westlich des Rathausgebäudes - im Kreuzungspunkt von Kirchstraße und „Markt“ – wird der Rathausbrunnen positioniert. Der kreisförmige Brunnen aus Naturstein ist mit einer Höhe von 50 cm gleichzeitig Sitzelement. Der vorhandene Mühlenstein ist als rotierende Beckenintarsie installiert, welches als Objekt der Historie durchscheint. Unter dem Stein befindet sich ein drehbares Auflager, welches die Rotation des Mühlensteins erlaubt. Es entsteht ein subtiles, strudelförmiges Wasserspiel.
Beide Platzteile werden einheitlich mit einem durchgehenden Pflasterbelag versehen. Die Gliederung der Fläche erfolgt von außen nach innen. Umlaufende Muldenrinnen markieren eine etwa 3,5 m breite Vorzone entlang der Fassaden in der die Geschäfte Ihre Auslagen platzieren können. Ausstattung und Beleuchtung sind ebenfalls im Verlauf der Muldenrinne positioniert. Der eigentliche Platz bleibt frei von Einbauten. Hier können Gastronomen ihre Außenbestuhlung vorsehen, sodass Konflikte mit den Laufbeziehungen entlang der Geschäfte vermieden werden. Auch in den angrenzenden Straßenräumen finden sich die Rinnen wieder. Sie sind hier – gleich einer Leitlinie - mittig positioniert. Aus einem funktionalen Entwässerungsband wird ein wiederkehrendes, lineares Gestaltungselement.