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Ruhrpromenade und Henne Boulevard Meschede

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Ruhrpromenade und Henne Boulevard Meschede

Das Ziel ist die Entwicklung eines Freiraumgerüstes, welches ausgehend vom Henne Boulevard als Grundlage für die weitere Entwicklung der Mescheder Innenstadt dient. Das Freiraumgerüst besteht aus mehreren Bausteinen. Ihnen gemeinsam ist die Klarheit und „Lesbarkeit“ einer durchgängigen, dezenten und damit zeitlosen Gestaltungssprache.
Baustein 1: Wasser Die Henne wird in Ihrem innerstädtischen Abschnitt konsequent als offener, städtischer Kanal interpretiert. Um die Erlebbarkeit des Wasserlaufes für alle Teilnehmer des öffentlichen Raumes zu gewährleisten, schlagen wir das Anheben des Wasserstandes, durch ein verdecktes Stauwehr, mit Querschnittsfreigabe im Hochwasserfall, vor. Das Wasser und seine Reflexionen und Geräusche sind somit nahe beim Betrachter – auf tiefliegende Wegetrassen und Kanalabgänge kann so verzichtet werden. Filigrane Stege queren den Kanal und verknüpfen beide Kanalseiten. Gegenüber der Henne als gefasster Wasserlauf wird der offene, „grüne“ Charakter der Ruhr aufgegriffen und gestärkt. Die Ruhrpromenade als überkragender Uferweg führt entlang der Wasserkante und erschließt das Wasser der Ruhr. Lange Betonblöcke sind in das Gelände eingelassen und laden zum Verweilen ein. Am nördlichen Kopf der Ruhrbrücke wird durch die „Ruhrtreppen“ ein neuer städtischer Akzent mit Abendsonne gesetzt.
Baustein 2: Stadtbelag Der Stadtraum wird als Gesamtraum mit gleichberechtigter Nutzung der Gassen durch Fahrverkehr und Fußgänger definiert. Die Gliederung des Straßenquerschnitts folgt dabei konsequent einem durchgehenden Muster: Entlang der Blockkanten entsteht eine großzügige Vorzone aus Natursteinplatten. Für die Flächen mit möglichem Fahrverkehr fällt die Wahl auf hochwertigen, beschichteten Asphalt. Individual- und Busverkehr teilen sich die Flächen mit Fußgängern und Radfahrern. Der Asphalt wird zudem durch eine epoxidharzgebundene Einstreudecke aus Granitmaterial veredelt und schafft eine ruhige, attraktive Grundfläche.
Baustein 3: Stadtbühne Die stadträumliche Qualität des Henne-Boulevards hängt entscheidend von der zukünftigen Entwicklung des Winziger Platzes ab. Das Potenzial ist vorhanden: Mit der Platzaufweitung am Kopf der von-Stephan-Straße existiert bereits ein Platzpendant auf der anderen Seite des Kanals. Grundstein der weiteren Entwicklung wird neben der Attraktivierung der Stadthalle sollte eine ergänzende Bebauung sowohl auf der nördlichen, als auch auf der östlichen Platzseite sein. Es gilt die Kanten dieses Stadtraums zu stärken und den Platz in eine ausgewogene Maßstäblichkeit gegenüber der Stadthalle zu setzen. Auch auf dem Winziger Platz setzt sich die Gestaltsprache fort. Eine Verknüpfung der Stadträume erfolgt auf diese Weise wie von selbst.
Baustein 4: Grün Zukünftig präsentiert sich Meschedes Innenstadt „grüner“ und gleichzeitig als städtisch geprägter Raum. Baumreihen betonen die Linearität aller wichtigen Straßenräume. Jeder Baum wird durch ein Unterflursystem in den Stadtbelag bodengleich eingepasst. Dies garantiert einen ausreichenden Wurzelraum bei durchgehendem Belag. Auf „angepflasterte“ Baumscheiben kann somit in Zukunft verzichtet werden. Die offene Baumscheibe – und damit der sichtbare Platzbedarf des Baumes - bleibt auf ein Minimum reduziert.